Dr. Werner Pfeil: “Wir wollen für Aachen eine tolle Sitzung machen”

Am Samstag, 28. Januar, wird der Aachener Karnevals Verein (AKV) im Rahmen der schon lange mit 1.400 Gästen ausverkauften TV-Festsitzung den 62. Orden "Wider dem tierischen Ernst" verleihen. Designierter Ordensritter ist "Der Bulle von Tölz" Ottfried Fischer. oche-alaaf.com sprach kurz vor der Generalprobe mit AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil.


Herr Dr. Pfeil: Wir stehen knapp dreißig Stunden vor der TV-Aufzeichnung der Festsitzung. Wie ist der AKV-Elferrat aufgestellt?

Dr. Werner Pfeil: Der Elferrat steht fest zusammen, die Proben laufen bisher sehr gut. Wir haben ja Montag und Dienstag aufgebaut, Mittwoch die ersten redaktionellen Besprechungen gehabt, Donnerstag die erste "kalte" Probe, heute die Generalprobe und nach der Generalprobe gehts zum "get together" mit den bereits angereisten Rittern. Philipp zu Guttenberg hatte heute Mittag um 14 Uhr schon seine Laudatio hier gehalten. Ich bin zufrieden damit was er vorbereitet hat. Ich denke es wird eine schöne Rede, so wie im letzten Jahr.

Ist der künftige Ordensritter schon angereist?

Dr. Werner Pfeil: Der reist am Samstagmorgen an, da er heute noch eine Aufzeichung für seine TV-Sendung "Ottis Schlachthof" hat. Er wird morgen früh mit dem ersten Flieger aus München kommen und dann sehen wir ihn entweder im Aachener Dom oder beim Empfang im Rathaus. Wir haben kein Problem damit, dass er erst am Tag der Festsitzung anreist. Im vergangenen Jahr ist Philipp zu Guttenberg auch erst sehr spät in der Nacht in Aachen angekommen.

Worauf können sich die Oecher, die kein Ticket für die Festsitzung bekommen haben, am Montag bei der Ausstrahlung in der ARD freuen?

Dr. Werner Pfeil: Wir haben viele schöne Oecher Programmpunkte dabei. Die 'Vier Amigos" - klar. Wir haben die Lennet Girls, die Domsingschule und Dirk von Pezold alias Lennet Kann - ein tolles Potpourri. Daneben ein paar Künstler aus dem karnevalistischen Bereich, aber auch Comedians, wie z.B. Guido Cantz oder Ingolf Lück.

Ist das Programm wieder etwas Aachen-lastiger ausgerichtet?

Dr. Werner Pfeil: Wir haben vermehrt Aachener Künstler berücksichtigt. Wir wollen der Festsitzung auch unseren eigene Stempel aufdrücken und das sind natürlich das Aachener Flair und Aachener Programmpunkte. So haben wir z.B. auch das Proklamationsspiel des Aachener Prinzen Rainer I. in einer verkürzten Fassung mit dabei. weil es einfach gut war und das kann man auch zeigen. Ich denke, wir haben mit den Oecher Programmpunkten einen sehr guten Querschnitt an Aachener Kräften, die wir der gesamten Bundesrepublik zeigen können.

Herr Dr. Pfeil, Sie stehen vor Ihrer zweiten TV-Sitzung. Wie fühlen Sie sich zurzeit?

Dr. Werner Pfeil: Ein bischen Anspannung ist natürlich da. Das Lampenfieber wird natürlich, denke ich mal, morgen noch größer sein, wenn es dann wirklich zur großen Festsitzung geht. Wir haben jetzt die Generalprobe und wenn jetzt noch was schief geht, dann ist es ja immer ein gutes Zeichen für morgen.

Alle warten gespannt auf die Zuschauerquote, die die TV-Sitzung "Wider dem tierischen Ernst" bekommen wird. Ist mit einem Publikumsliebling wie Ottfried Fischer die alte Marke zu knacken?

Dr. Werner Pfeil: Ich weiß es im Moment nicht. Ich bin gespannt auf Montagabend, wenn die Aufzeichnung ausgestrahlt wird, und auf Dienstagmorgen, wenn die Quote bekannt gegeben wird. Es gibt ja viele Punkte, die Quote beeinflussen und die dazu führen können, die Menschen, die sonst nicht viel mit Karneval zu tun haben, dazu zu motivieren, am Montag, 20.15 Uhr, die Festsitzung im "Ersten" anzuschauen. Dazu kann auch die Absage von Karl-Theodor zu Guttenberg beitragen. Mit Sicherheit hätten mehr geguckt, wenn er gekommen wäre. Hier muss ich sagen, wir schauen ja nicht nur auf die Quote, wir wollen hier für Aachen und als Aushängeschild für Aachen eine tolle Sitzung machen. Da sind wir dran und ich denke es wird uns gelingen.

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