Bernd Marx - Unser Ziel ist die Qualifikation für das Finale!

Bei den „Friends of Fantasy" (FoF), der Schautanzgruppe der KG Horbacher Freunde, laufen die Vorbereitungen für die Tanz- sportsaison 2009/2010 auf Hochtouren. Mit dem Start beim BDK-Qualifikationsturnier am 8. November präsentiert der Deutsche Meister von 2008 erstmals seine neue Choreographie. Oche-alaaf.com sprach mit dem Meistermacher Bernd Marx.


Bernd, die „FoF" - aktuell 32 Tänzerinnen und Tänzer - bereiten sich akribisch auf den 8. November vor. Gerade habt ihr erfolgreich ein Trainingslager absolviert.

Mit Trainingslager bzw. Probewochenenden habe ich gute Erfahrungen gemacht, weil es die effektivste und produktivste Möglichkeit ist, am Tanz zu schleifen und Feinheiten auszuarbeiten. Man hat alle Akteure zwei Tage konzentriert zusammen und kann detailliert in Gruppen arbeiten.  

Welche Erkenntnisse bringst Du aus Eurem Trainingslager mit?

Wir haben von Samstagfrüh bis Sonntagnachmittag intensiv gearbeitet und sehr viel geschafft. Wir haben in Gruppenarbeit die Lücken geschlossen, die noch in der Choreographie vorhanden waren. Wir haben noch spezielle Requisiten für den Tanz erstellt und auch die Kostüme noch angepasst (das ganze Nähteam war auch mit vor Ort). Jetzt ist alles rund. Die Choreographie unseres neuen Tanzes steht vom Einmarsch bis zur Schlussstellung. Jetzt haben wir noch einige Wochen Zeit und es gilt, uns auf das Turnier in Alsdorf vorzubereiten und das Optimum herauszuholen, damit wir dort fit aus die Bühne gehen können.

Was bedeutet, das Optimum herauszuholen?

Das Neuerarbeitete vom Workshop weiter auszuarbeiten, zu optimieren und immer wieder am Tanz und an der Choreographie schleifen, schleifen und noch mal schleifen. Selbst in der Woche vor dem Finale  der Deutschen Meisterschaft wird noch an den Tänzen gearbeitet. Wäre ja auch komisch, wenn wir bei dem ersten Turnier mit dem Tanz fertig wären. Arbeitspotential gibt es bis zum letzten Tag.

Seit ihr vom Ablauf her bei den Vorbereitungen im Soll?

In jedem Fall sind wir im Soll. Mit dem Ablauf des Workshops und dem Stand der Vorbereitungen bin ich sehr zufrieden. Ein solches Wochenende im Kollektiv ist auch wichtig für die Gruppendynamik. Es geht nicht nur um das Sportliche alleine, sondern ist auch eine teambildende Maßnahme. Hier ist es wichtig, dass die neuen Tänzerinnen und Tänzer integriert werden und am Ende eine homogene Gruppe entsteht. Dafür bietet ein solches Trainingswochenende an, wo abends ein gemütlicher Teil ist, bei dem man sich einfach näher kommt.

Am 8. November schlägt die Stunde der Wahrheit.

Ja, dass ist unser erstes Qualifikationsturnier und auch unser erster Auftritt mit dem neuen Tanz. Vorher haben wir nichts. Ist vielleicht nicht das Optimale. Besser wäre es, wenn wir irgendwo auf einem anderen Turnier eine Generalprobe hätten, die werden wir jetzt irgendwo mit Vereins- und Familienangehörige improvisieren und mit Kostümen und Requisiten den Ernstfall proben.

Wie schätzt Du als erfahrener Trainer Deine neue Choreographie ein?

Es ist schwer zu sagen, vor allem schwierig, über seine eigene Arbeit zu sprechen. Natürlich denkt man, man macht das Beste, man ist überzeugt von dem, was man macht. Aber es steht über allem immer ein Riesenfragenzeichen: „Wie kommt es an?, Wie sieht das Publikum es und wie die Jury? Springt der Funke über, den man sich vorstellt?"

Das Motto des neuen Tanzes möchtest Du immer noch nicht verraten?

Immer noch nicht ganz. Kurz vor der Auslosung des Quali-Turniers in Alsdorf muss ich ja das Geheimnis lüften. Das ist dann der spannende Moment, wo es richtig öffentlich wird.    



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